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Man stelle sich vor, die Denker und Erschaffer des Schönen, des Guten und des wahrhaft Menschlichen wachten auf in der heutigen Welt, nur um zu sehen, was aus ihren Bemühungen geworden ist. Erschüttert würden sie gewiß so schnell wie möglich wieder von hier verschwinden wollen.

Wie dürres Gras entzünden sich die Menschen. (Hölderlin in Kritias)

Man stelle sich vor, solche Menschen weilten noch unter uns, ...die Armen. Man stelle sich vor,...sie stellten sich vor, welche Weltanschauungen sie ihren Nachkommen weitergeben und wie sie ihren Planeten hinterlassen wollen. Man stelle sich vor, sie wachten gemeinsam aus einer gefühlten scheinbaren Ohnmacht auf und erkannten: Gelebte Utopie wäre immerhin erfüllender als gelebte Dystopie.

Man stelle sich vor, eine Einzelne begäbe sich aus dieser Schattenwelt in ein unabhängiges friedliches Außersystem, in ein Experiment, in dem sie sich auf unbestimmte Zeit vom gegenwärtigen Weltgeschehen abwendet und lädt Mitmenschen ein, Raum und Zeit von nun an mit alten und neuen Visionen und Ritualen zu beleben, Verstand und Intuition als gleichwertige Sinne auszubalancieren und sie zu nähren für die Zukunft.

Man stelle sich vor: Alle Menschen tragen ihre individuelle Wahrheit und ein dazugehöriges Balanceritual schon in sich. Sie haben die Möglichkeit, diese ohne Allgemeine Verunsicherung zu durchleuchten und auszusprechen, sie miteinander zu teilen, voneinander zu lernen, sich gemeinsam einer positiveren Weltsicht zu nähern und Wege ihrer Umsetzung zu erarbeiten. Man stelle sich vor, die Menschen öffnen die Tür, tragen unabhängig, friedlich und ohne System ihren Teil bei und finden dann vielleicht einen Schlüssel, der einschließt, aufschließt, zusammenschließt, gar beschließt, jedoch niemals ausschließt...

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